Spielen Sie verantwortungsvoll.

Was sind die Risiken des Glücksspiels?

Schnelle Gewinne und ein schnelles Spiel, Adrenalin und Glückshormone werden ausgeschüttet. Diese Kombination birgt Risiken. Risiken, unbemerkt und ungewollt einer Glücksspielsucht zu verfallen.

Wann haben Glücksspiele ein hohes Suchtpotenzial?

 

  • Automaten oder auch Casinospiele haben durch eine schnelle Spielabfolge mit schneller Gewinn- und Verlustentscheidung ein hohes Suchtpotenzial. Sie dauern oft nur wenige Sekunden.
  • Bei den SpielerInnen wird das Gefühl geweckt, sie könnten den Spielverlauf durch Stopp-Tasten oder durch Überschätzung der eigenen Fähigkeit, steuern.
  • Durch „Fast-Gewinne“ haben die SpielerInnen den Eindruck, ihnen steht der Gewinn kurz bevor. Dadurch wird man sehr stark zum Weiterspielen verleitet.
  • Durch „versteckte“ Geldeinsätze wie Jetons (im Casino) oder virtuelle Punkte (im Internet) werden die wahren Geldeinsätze verschleiert. Die Verluste werden unterschätzt und es wird mehr Geld eingesetzt.
  • Es gibt viele Anreize mit Möglichkeiten zum Glücksspiel. In diversen Spielstätten, in Internetcafes, in Wettbüros und Lottannahmestellen wird den SpielerInnen der Zugang zum Glücksspiel leicht gemacht. Im Internet kann Tag und Nacht gespielt werden.

Das Glücksspiele vom Zufall abhängig sind rückt bei süchtigen SpielerInnen oft in den Hintergrund. Sie sind sich sicher, den Spielausgang kontrollieren, beeinflussen oder vorhersagen zu können. Dies wird auch als „Magisches Denken“ bezeichnet.

Wie entsteht Glücksspielsucht?

Oft entwickelt sich eine Glückspielsucht versteckt und verborgen. Von einem Spielverhalten mit Spaßcharakter zu einem problematischen Spielverhalten ist der Übergang fließend und wird vom Betroffenen oft erst zu spät als Problem wahrgenommen.

Was sind Anzeichen für spielsüchtiges Verhalten?

 

  • Die SpielerInnen beschäftigen sich stark mit vergangenen Spielerfahrungen, denken über Wege nach, Geld zum Spielen zu beschaffen.
  • Die Einsätze werden immer höher, damit die gewünschte Erregung erreicht wird.
  • Beim Versuch, das Spielen einzuschränken, werden die SpielerInnen unruhig und gereizt.
  • Es wird gespielt um Problemen zu entkommen.
  • Es wird täglich gespielt, um Verluste auszugleichen.
  • Familienmitglieder und Therapeuten werden belogen, um das Spielen zu vertuschen.
  • Durch illegale Handlungen wie Fälschung, Betrug, Diebstahl oder Unterschlagung wird das Spielen finanziert.
  • Wichtige Beziehungen wie Arbeitsplatz, Ausbildungs- oder Aufstiegschancen werden gefährdet oder gehen verloren.
  • Um die durch das Spielen verursachte hoffnungslose finanzielle Situation zu überwinden, verlässt er/sie sich darauf, das andere Geld bereit stellen.

Woran erkennen Angehörige, dass ein Familienmitglied glücksspielsüchtig ist?

Da gibt es zwei wesentliche Anhaltspunkte:

  • SpielerInnen haben keine Zeit – Es wird zunehmend mehr Zeit für das spielen gebraucht.
  • SpielerInnen haben kein Geld – Es wird zunehmend mehr Geld verspielt.

Wo bekomme ich Hilfe bei einer Glücksspielsucht?

Wenn Sie bei sich oder einem Angehörigen eine Glücksspielsucht bemerken bekommen Sie hier Hilfe:

  • für Deutschland: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Tel.: 0221-8992-0
  • für Österreich: Bundesministerium Finanzen (BMF) Tel.: +43(0)1 51433-0
  • für die Schweiz: SOS-Spielsucht Tel.: 0800 040 080.

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