In dieser weltweiten Krise gibt es derzeit überwiegend schlechte Nachrichten zu lesen und weniger gute. Während durch COVID-19 bereits viele Menschen infiziert und andere Menschen gestorben sind, stört es auch das öffentliche Leben in aller Welt. Konsequenterweise wirkte sich das auch auf Casinos und Poker-Events aus.

Während im Januar und Anfang Februar für Live-Spiele und Casinos überall noch „Business as usual“ galt, ändert sich das sehr schnell, als mehr und mehr Länder Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus einführten. Dazu gehört bekanntlich das Flug-, Kontakt- und Versammlungsverbot und in manchen Ländern sogar der strikte Hausarrest. Die Auswirkungen auf die Glücksspielindustrie waren danach stark, was beispielsweise an den Aktienkursen der börsennotieren US-Casinos deutlich zu sehen war – alle auf rasanter Talfahrt. Die COVID-19 Pandemie hatte tatsächlich eine verheerende Wirkung auf alle Live-Glücksspiele. Die American Gaming Association veröffentlichte Mitte März Statistiken, wonach 95 % der US-Casinos geschlossen waren.

Erstaunlicherweise hielten sich die Organisatoren der World Series of Poker sehr lange zurück mit der Absage der gesamten Serie. Einerseits verständlich – Hunderttausende Pokerspieler aus aller Welt kommen jährlich nach Las Vegas zu diesem Turnier und der Termin lag noch etwas in der Zukunft. Andererseits völlig unverständlich war, dass dem Veranstalter wohl sicherlich bekannt war, dass sich das Virus womöglich in dem Gewusel des Turniers sehr schnell ausbreiten würde und er gesehen haben musste, wie der Rest der Welt damit umging. Aber zunächst hieß es stur, die WSOP werde auf später verschoben. Dann, als sich abzeichnete, dass weltweit bald alle Flugverbindungen gestrichen werden, weil sich das Virus nun plötzlich sehr extrem ausbreitete, kam endlich die Meldung: Alle laufenden WSOP Turniere sind bis auf Weiteres abgesagt.

Auch andere Pokerturnierserien wurden nach und nach abgesagt. Selbst solche, die bereits am Laufen waren, wie das Wynn Poker Classic und das Foxwoods Poker Classic, wurden beendet und alle weiteren Spiele ausgesetzt. Auch das berühmte Casino King’s Resort im tschechischen Rozvadov reagierte auf die Epidemie, die dann schon zur Pandemie erklärt worden war. Anfang März durften keine Personen mehr aus Italien ins Casino oder in eines der angeschlossenen Hotels. Andere Turniere in Europas größtem Pokerraum mit 160 Pokertischen, liefen jedoch zunächst wie gewohnt weiter. Nur staatlich eingeführte Maßnahmen beendeten schließlich auch diese Aktivitäten. Auf der anderen Seite der Welt, in Australien, mussten am 23. März alle Kasinos, Kneipen, Hotels und sonstige Unterhaltungseinrichtungen für mindestens sechs Monate geschlossen werden. Und am 30. März ließ der britische Premierminister Boris Johnson für sein Land anordnen, dass alle Kasinos, Bingohallen und sogar Wettbüros mit sofortiger Wirkung und auf unbestimmte Zeit geschlossen werden müssen. Am 21. März wurde bekannt, dass der bekannte Pokerspieler David „Doc“ Sands positiv auf das Virus getestet wurde. Sands ist ein hoch dotierter Gewinner von online Pokerturnieren.

Die Moderne bringt der Glückspielbranche gute Nachrichten

Klar, dass sich die weltweiten Einschränkungen des täglichen Lebens auf die Gesellschaft und die Wirtschaft auswirken. Aber glücklicherweise leben wir im 21. Jahrhundert! Hätte diese Pandemie die Welt vor 25 Jahren getroffen, hätte sich das wohl noch viel schwerer ausgewirkt auf die Gesellschaft und die Wirtschaft. Damals steckte das Internet und somit alle damit verbundenen Tätigkeiten, aus heutiger Sicht gesehen, wahrlich noch in den Kinderschuhen. Homeoffice, Online-Gaming usw. waren im großen Stil gar nicht umsetzbar.

Ein Vierteljahrhundert später haben sich die Welt und die Gesellschaft ziemlich verändert und Online Casinos haben sich mittlerweile als Wirtschaftszweig gut entwickelt und produzieren bemerkenswerte Umsätze. Sie bieten der Gesellschaft mehr denn je die Möglichkeit, sich abzulenken. Es gibt kaum eine bessere Zeit, Casinospiele online zu erlernen, als jetzt! Und aktuelle Statistiken zeigen, dass Online Casinos tatsächlich einen wahren Boom erleben. Ganz vorne dabei liegen die Länder China und Italien. Einschlägige Medien berichten sogar über einen neuen Pokerboom. Die Online-Anbieter melden Zunahmen von 16 bis etwa 70 %  an Neukunden je nach Land und Stand der auferlegten Maßnahmen und der Infektionsheftigkeit. Die österreichische Win2day.at Online Pokerplattform berichtet über eine Zunahme der Neuregistrierungen von mehr als 200 %. Aber so wie die Infektionszahlen fallen, nehmen in den entsprechenden Ländern auch die Zahlen der Onlinespieler auch wieder ab.

Da es nun nicht mehr möglich ist, Sportwetten abzuschließen, geht die Tendenz gegen die Langeweile dazu über, sich mit dem Online-Glückspiel zu befassen. Ein Blick auf die Statistiken der Google-Suche zeigt, dass viel mehr Menschen nach einschlägigen Suchbegriffen suchen. Da professionelle Glückspieler sicher nicht nach diesen Begriffen suchen, muss es sich wohl um Freizeitspieler handeln. Diese können entweder solche Personen sein, die sich nach Alternativen zum Live-Spiel umschauen, oder solche, die in der Langeweile daheim die Online Casinos entdecken.

In der Tat ist es jetzt die perfekte Zeit, sich in Online Casinos umzusehen, Spiele zu erlernen, die eigenen Skills zu verbessern und für die Zeit danach zu trainieren. Speziell Online Pokerspieler können aus dieser Situation viel Nutzen ziehen.

Pokerprofis in Zeiten des Coronavirus

Auch Pokerprofis profitieren natürlich davon. Wie für Profis aus anderen Bereichen des Sports, ist es wichtig, sich fit zu halten. Pokerprofis und professionelle Casinospieler haben hier einen klaren Vorteil in diesen Tagen – das Online-Turnier boomt wie nie zuvor. Viele der bekannteren Online-Poker-Anbieter veranstalten attraktive Pokerevents mit erstaunlich hohen Preisgeldern. Ein Turnier machte Schlagzeilen in der Pokerwelt: Das PokerStars Sunday Million Spezialevent. Spieler konnten sich mit einer Startgebühr von 215 US-Dollar einschreiben und in drei Turniertagen um 12,5 Million US-Dollar an garantierten Preisgeldern spielen. Letztendlich nahmen 93.016 Spieler an dem Event teil und machten es zum bis dahin größten Online Pokerevent mit einem Gesamt-Preisgeld von 18,6 Millionen US-Dollar.

Auch andere große Pokerserien veranstalteten Online Poker Turniere. GGPoker veranstaltete im Rahmen seiner GGMasters-Serie ein Turnier mit einem garantierten Preisgeld von 400.000 US-Dollar und einem kleinen Buy-in von 150 US-Dollar. Der WSOP sind derweil die Hände gebunden, da in den USA das Online Pokerspiel in den meisten Staaten illegal ist. Sie konnte lediglich eine spezielle Spielserie auf ihrer Webseite WSOP.com anbieten, an der nur Spieler in New Jersey, Delaware und Nevada teilnehmen konnten. In dieser Serie wurde im März täglich ein Turnier gespielt. In den USA hofft die Poker-Community daher, dass die Corona Pandemie auch eines vorantreibt: Die landesweite Legalisierung des Online Pokers.

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